Get out Seminar - Was kommt nach deiner Zeit im Verband? (Online)

In der Jugend(verbands)arbeit können sich junge Menschen vielfältig einbringen. Wichtiger Bestandteil ist dabei, dass sie Verantwortung übernehmen. Und zwar nicht nur in inhaltlichen Debatten, Strukturellen Prozessen und Aktionen, sondern auch im Bereich Personalverantwortung. Doch die Beschäftigung in den Jugendverbänden ist für viele Engagierte erst der Start ins berufliche Leben: Wie kann die eigene berufliche Zukunft gestaltet werden und wie kann ich mein Engagement gut beschreiben?
In einigen Verbänden ist der Übergang in einen Erwachsenenverband auch beruflich möglich. Es stellt sich aber die Frage, ob dieser Weg für alle möglich und attraktiv ist und wie attraktive Alternativen aussehen können.

Ziel dieser Veranstaltung ist es, junge Menschen dazu zu befähigen, sich als kompetente und hochqualifizierte Person, die sie sind, in einem neuen beruflichen Kontext präsentieren zu können. Dazu gibt es im ersten Teil einen kurzen Impuls-Vortrag einer Personalerin (Maren Mansfeld). Sie verdeutlicht, wie die eigenen Kompetenzen und das eigene Engagement sinnvoll beschrieben werden können. In einem zweiten Teil gibt es Zeit sich auszutauschen: über mögliche berufliche Perspektiven und auch die Frage, wohin mit dem eigenen Engagement nach dem Wirken im Jugendverband. Dazu geben wir euch die Möglichkeit euch in einer kurzen "Sprechstunde" mit Ehemaligen auszutauschen. Folgende Themen haben wir dafür vorgesehen:

  • Was mache ich danach eigentlich beruflich? (Martha Schwitalla)
  • Wie kann ich gute Bewerbungen schreiben?
  • Wie kann es nach dem Verband weitergehen? (Mirko Schadewald)

In den Sprechstunden wird jeweils ein*e Ehrenamtliche mit seine*ihre Erfahrungen mit euch teilen. Dazu gibt es Raum für Rückfragen und gemeinsame Überlegungen. Die Ehemaligen, auf die ihr euch freuen könnt sind:

Mirko Schadewald: Die Jugend- und Jugendverbandsarbeit begleitet Mirko seit vielen Jahren. In der Pfarr- und Dekanatsjugend in seiner Brandenburger Heimat, beim Aufbau der KLJB im Erzbistum Berlin und von 1999 – 2005 als BDKJ-Diözesanvorsitzender. Beruflich hat es ihn dann anschließend in den politischen Bereich verschlagen: Als Büroleiter einer Bundestagsabgeordneten, als Referent für Bildungs- und Wissenschaftspolitik und aktuell seit 2020 als Leiter des Teams Dialogkommunikation beim SPD-Parteivorstand. Mit seiner Familie lebt er heute im Berliner Süden und engagiert sich ehrenamtlich in seiner Pfarrei.

Martha Schwitalla: Martha ist ehemalige hauptamtliche BDKJ-Diözesanvorsitzende im Diözesanverband Regensburg. Dort war sie von 2006-2012. Sie ist DPSG-Mitglied und dort aktuell noch als Ausbilderin tätig. Seit 2012 ist Martha bei der Katholischen Jugendfürsorge im Bistum Regensburg tätig (2012-2019 Berufsbildungswerk Abendsberg, 2019-2020 Qualitätsbeauftragte KJF, seit 2020 Fachbereichsleitung Außenstelle Hermannsberg der KJF-Werkstätten).

Maren Mansfeld: Maren hat sich lange ehrenamtlich bei der DPSG als Bezirksvorstand und Teamerin engagiert. Neben ihrem Psychologiemaster ist sie vor 4 Jahren in einer internationalen Personalberatung eingestiegen und hilft Menschen, ihre Potenziale zu erkennen und gewinnbringend bei etwaigen Arbeitgeber*innen anzubringen. Sie wird euch Tipps bei der Erstellung eures Lebenslaufes geben und euch zeigen, wie ihr mit Hilfe von Story Telling eure gesammelten Fähigkeiten in persönlichen Gesprächen zeigen könnt.

Zielgruppe: Menschen aus den Jugendverbänden, die in absehbarer Zeit aus dem Jugendverband ausscheiden und neue Herausforderungen suchen, sich aber auch noch einbringen möchten.

Die Veranstaltung findet über Zoom statt und ist kostenlos.

Eine Veranstaltung der BDKJ-Bundesstelle in Kooperation mit JHD Bildung.

Informationen

Datum, Uhrzeit 09.02.2023, 18:30
Termin-Ende 09.02.2023, 21:30
max. Teilnehmer 30
Anmeldeschluss 24.01.2023, 12:00
Einzelpreis kostenlos
Ort Online

Gefördert vom:

Partner: